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Luigi Galvani (1737-1798)  Italienischer Naturforscher

Geschichte der Galvanik


Die Galvanik
Galvanotechnik ist ein chemischer bzw. elektrochemischer Prozess, der in erster Linie Metalle gegen Korrosion (Rosten), Verschleiß und Umwelteinflüsse schützen soll. Beim Galvanisieren wird eine dünne Metallschicht auf die Oberfläche eines Gegenstandes aufgebracht.
Galvanisch behandelte Gegenstände sind heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken!



Der Name Galvanotechnik leitet sich vom italienischen Arzt und Naturforscher Luigi Galvani (1737-1798), einem der Pioniere der Elektrizitätslehre, ab. Im 18. Jahrhundert entdeckte er, dass sich aus elektrochemischen Elementen Gleichstrom gewinnen lässt. Daraus entwickelte sich das Prinzip der Abscheidung dünner metallischer Schichten.

 

Galvanik um 19 Jahundert 

Im 19. Jahrhundert entstanden erste handwerkliche Betriebe, die diese Technik nutzten um Medaillen,Schmuck und Kunstgegenstände mit dünnen Überzügen aus Gold, Silber oder Kupfer zu veredeln.

 

Seitdem ist viel passiert. Dekorative Oberflächen machen auch heute noch einen großen Teil der Anwendungsbereiche der Galvanotechnik aus, aber bei weitem nicht alles. Innovation ist eine Stärke dieses Berufs. Die moderne Elektronik und Computertechnik wäre ohne Galvanik unmöglich, denn das Herstellen von Leiterplatten ist ein galvanischer Prozess. Ob nun in der Automobilindustrie, in der Herstellung von Haushaltsgegenständen und sogar in der Raumfahrt galvanisch
behandelte Teile sind die Grundlage.

Innovativ, kostensparend und umweltfreundlich High-Tech und Rostschutz haben auf den ersten Blick nicht so viel gemeinsam. Rostschutz ist aber auch ein Thema im High-Tech-Bereich. Hinzu kommt die höhere Widerstandsfähigkeit gegen thermische und mechanische Belastungen, bessere Leiteigenschaften - um nur einiges zu nennen. Rohstoffe sparen und Schäden vermindern, das ist Galvanotechnik!

Im Übrigen, mit jedem Euro, den man in die galvanische Oberflächenveredelung investiert, spart man 300 Euro, denn jährlich entstehen durch Korrosion bundesweit Schäden in Höhe von 25 Milliarden Euro.

 

Modernste Verfahrenstechnik

 

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